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Foto: Michael J. Kochniss |
Philipp AhmannPhilipp Ahmann, geboren 1974, studierte in Köln zunächst Schulmusik und Germanistik und erhielt ersten Dirigierunterricht bei Eberhard Metternich. Anschließend absolvierte er ein Dirigierstudium bei Marcus Creed. Weitere Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Peter Neumann, Frieder Bernius und Robin Gritton. Schon während seines Studiums war seine Tätigkeit als Dirigent vielseitig im Hinblick auf Stilistik und musikalische Gattungen. So arbeitete er u.a. als Dirigent der Produktionen von Mozarts »Zauberflöte« und »Cosi fan tutte« an der Jungen Kammeroper Köln oder beim ChorWerk Ruhr, mit dem er u.a. Ligetis »Lux Aeterna« aufführte und »Die letzten Dinge« von Louis Spohr unter Bruno Weil für eine CD-Produktion einstudierte. Bis März 2008 arbeitete er als Lehrbeauftragter für Chorleitung an der Musikhochschule Köln weiter eng mit Marcus Creed zusammen. Seit der Spielzeit 2005/06 ist Ahmann auch bei den Rundfunkchören des SWR, WDR und NDR zu Gast. Neben eigenen A-cappella-Produktionen studierte er für Dirigenten wie Heinz Holliger, Jukka-Pekka Saraste, Semyon Bychkow, Gerd Albrecht, Rafael Frühbeck de Burgos und Christoph von Dohnanyi Werke wie Strawinskys »Les Noces«, Verdis »Othello«, Wagners »Lohengrin«, Debussys »Le martyre de Saint Sébastien«, Brahms'»Requiem« oder Mendelssohns »Lauda Sion« ein. Seit 2005 ist Philipp Ahmann künstlerischer Leiter des Bonner Kammerchores und der Kartäuserkantorei Köln, seit der Saison 2008/09 ist er Chordirektor des NDR Chores in Hamburg. Eine neue Abonnement-Reihe mit vier Konzerten innerhalb Hamburgs steht unter seiner Leitung. Mit dem Bonner Kammerchor baute Philipp Ahmann das Engagement im Bereich der A-cappella-Chormusik weiter aus und versuchte, die klangliche und stilistische Flexibilität des Chores weiterzuentwickeln. Neben der Pflege des bekannten Repertoires aller Epochen setzte er Schwerpunkte mit Werken von Poulenc und Brahms, Werken des englischen Sprachraums und Schönbergs »Friede auf Erden«, aber auch mit Werken der Renaissance (Palestrina: »Missa Papae Marcelli«), des Barock (Bach: »Der Geist hilft unser Schwachheit auf«) und der Neuen Musik (Michael Langemann: »Sonnets and Interludes«, Uraufführung). |
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Peter HennVon 1983 bis zum Sommer 2005 war Peter Henn Dirigent des »Bonner Kammerchores - Collegium Cantorum«. Peter Henn, geboren 1948 in Kinheim (Mosel), aufgewachsen auf dem Weingut Henn-Schwaab, studierte an der Universität Köln Germanistik und an der Musikhochschule Köln die Fächer Violoncello (bei S. Palm), Schulmusik (u.a. bei H. Schroeder), katholische Kirchenmusik (bei B. Dole und W. Stockmeier) und Chorleitung (bei J. Hömberg). Er war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und des Deutschen Musikrates. Peter Henn unterrichtet am Ernst-Moritz-Arndt- Gymnasium in Bonn die
Fächer Musik und Deutsch. Er hat vielseitige Erfahrung in der musikalischen
Arbeit mit Jugendlichen als Leiter von Kinderchören, Schulorchester,
Big-Band, Bonner Jugendsinfonie-Orchester, Schulchor und Musiktheaterprojekten.
In der Saison 1993 leitete er als Gastdirigent den Landesjugendchor Niedersachsen. |
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