Das Repertoire des Chores umfasst beinahe die gesamte Geschichte der
polyphonen Chormusik, von der frühen Mehrstimmigkeit bis zu Uraufführungen.
Dabei ist die programmatische Verbindung in einem Konzertprogramm immer
besonders wichtig. Die Gegenüberstellung von Werken verschiedener Epochen
zu einem Thema führt bei Musikern und Zuhörern oft zu überraschenden Hörerlebnissen.
Beispielhaft wurde dieses Konzept etwa im März 2005 in dem Programm „O
Lamm Gottes unschuldig“ gezeigt, in dem Agnus-Dei-Vertonungen aus dem
15. und 20. Jahrhundert jeweils durch Cello-Solo-Sarabanden von Johann
Sebastian Bach verbunden wurden. Als Finale und Verbindung erklang das
„Stabat mater“ für Cello und Chor von Knut Nystedt.
Die Aufführung zeitgenössischer Werke bildet einen Schwerpunkt des Bonner
Kammerchores. Auch schwierige Musik muss „einfach“ schön sein und schön
dargeboten werden, mit dieser Überzeugung gehen Chor und Dirigent an neue
und neuste Musik heran. Dies geschieht oft in engem Kontakt zu den Komponisten
– ohne dass dabei auf eine eigenständige Interpretation verzichtet würde.
Der gute Kontakt zu den Komponisten zeigte sich beispielhaft,
als im Konzert „Brahms und das 20. Jahrhundert“ (1998) mit Dietrich Erdmann,
Heinrich Poos und Friedhelm Aufenanger alle Vertreter des „20. Jahrhunderts“
im Publikum anwesend waren. Heinrich Poos widmete unter diesem Eindruck
die Motette „Nunc dimittis“ dem Bonner Kammerchor und seinem Leiter Peter
Henn. Der Düsseldorfer Komponist Jürg Baur war einst so begeistert von
der Interpretation seiner „Blume des Scharon“ durch den Bonner Kammerchor,
dass er den Chor zum Festakt zu seinem 70. Geburtstag einlud.
Im Mai 2001 nahm der Chor mit einer Uraufführung des
tschechischen Komponisten Petr Eben am Festhochamt zur Eröffnung des Cusanus-Jahres
in Bernkastel-Kues teil.
Renaissance/Barock
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Guilleaume Dufay (14001474)
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Missa l’Homme armé
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Josquin Desprez (14401521)
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Missa l’Homme armé
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Leonhard Lechner (15531606)
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Hohelied-Motetten
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Claudio Monteverdi (15671643)
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Missa „In illo tempore“
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Melchior Frank (15731693)
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Hohelied-Motetten
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Christoph Demantius (15761643)
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Deutsche Johannespassion
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Johann Sebastian Bach (16851750)
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Motetten
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Heinrich Schütz, William Byrd,
Johannes Eccard, Gesualdo di Venosa,
Orlando di Lasso und andere
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Madrigale und Motetten
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Klassik/Romantik
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Felix Mendelssohn-Bartholdy (18091847)
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Mein Gott, warum hast du mich verlassen
Richte mich, Gott
Warum toben die Heiden
Aus tiefer Not schrei ich zu dir
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Giuseppe Verdi (18131901)
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O Padre Nostro
Ave Maria
Laudi alla maria vergine
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Johannes Brahms (18331897)
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Warum ist das Licht gegeben
Fest- und Gedenksprüche
Liebesliederwalzer
Zigeunerlieder
Geistliche und weltliche Motetten
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Anton Bruckner (18241896)
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Ave Maria,
Vexilla regis
Virga Jesse
Christus factus est
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Joseph Rheinberger (18391901)
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Cantus Missae
Abendlied
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Hugo Wolf (18601903)
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Fünf geistliche Gesänge
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Max Reger (18731916)
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Schweigen
Ach Herr, strafe mich nicht
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20. Jahrhundert
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Claude Debussy (18621918)
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Trois Chansons
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Paul Hindemith (18651963)
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Six Chansons
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Frank Martin (18901974)
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Messe für Doppelchor
Ariel-Songs
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Ernst Pepping (19011981)
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Das Lob der Träne
Ein jegliches hat seine Zeit
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Hermann Schröder (19041984)
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Rilke-Zyklus
Hohelied-Motetten
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Goffredo Petrassi (geb. 1904)
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Nonsense
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Olivier Messiaen (19081992)
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O sacrum convivium
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Samuel Barber (19101926)
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Agnus Dei
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Benjamin Britten (19131976)
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Hymn to St. Cecilia
Rejoice in the Lamb
Flower songs
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Jean Franηaix (geb. 1912)
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Trois Poëmes
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Knut Nystedt (geb. 1915)
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Stabat mater für Chor und Cello
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Jürg Baur (geb. 1918)
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Die Blume des Sharon
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Hans Werner Henze (geb. 1926)
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What was hell like (aus: Orpheus behind the wire)
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Petr Eben (geb. 1929)
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De circuito aeterno
De tempore
Prager Tedeum
Cusanus Meditationen (Uraufführung)
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Krzystof Penderecki (geb.1933)
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Agnus Dei
Cherubinischer Lobgesang
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Arvo Pärt (geb.1935)
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Miserere
Magnificat
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David Paul Graham (geb.1951)
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Ungeheuer ist viel (Uraufführung)
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Friedhelm Aufenanger (geb. 1955)
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Auf einen Brand zu (Uraufführung)
Elis (Uraufführung)
Missa in dies profestos
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